Graubünden

GR / 1803 - Eintritt in die Schweizerische Eidgenossenschaft

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Graubbünden


          


Geschichte

Der Kanton Graubünden als ehemaliger Freistaat "Gemeiner Drei Bünde" hat sich spät der Schweiz angeschlossen. Erst in der Mediation von 1803 wird Graubünden formell ein schweizerischer Kanton. Das rätische Passland, in Teilen schon seit der Mittelsteinzeit besiedelt, ist von den Römern kurz vor Beginn unserer Zeitrechnung als strategische und handelspolitische Schlüsselposition erobert und als Teil der Provinz Raetia Prima ihrem Imperium einverleibt worden. Der römische Einfluss hat sich dem Land tief eingeprägt, einmal in der christlichen Tradition – Chur ist seit 451 Bischofsitz –, dann aber auch in der rätoromanischen Sprache und in der römischen Zivilisation. Vom Sturm der Völkerwanderungen kaum berührt wird das Land vom siebten Jahrhundert an unter dem einheimischen Geschlecht der Victoriden ein faktisch unabhängiger Kirchenstaat und kommt 843 in der Reichsteilung zu Ostfranken, dem späteren Deutschen Reich. Doch der Churer Bischof und der Abt von Disentis, beide Hüter der für den Kaiser wichtigen Passübergänge, errichten sich weitgehend selbstständige Feudalstaaten.

Bezirke

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Wirtschaft

Dort arbeiten, wo andere Ferien machen: Graubünden ist auch als Wirtschaftsstandort attraktiv. Ein Standortvorteil bietet nicht zuletzt das wirtschaftsfreundliche Steuerklima.

Die Internationalität hat in Graubünden Tradition. Der Tourismus als dominierender Wirtschaftszweig und die zahlreichen internationalen Unternehmungen fördern das multikulturelle Klima. Etliche internationale Firmen wie Würth, Hamilton, Hoppe-Gruppe oder Trumpf haben Graubünden seit langem zu ihrem Standort gewählt. Zu den bedeutenden Industriebetrieben mit internationaler Ausstrahlung gehören auch die Ems-Chemie oder die CEDES.

Kultur

Über Jahrtausende gewährleistete Graubünden mit seinen Alpenpässen den Austausch zwischen Nord- und Südeuropa. Vor diesem Hintergrund ist eine Kultur gewachsen, die gerade in ihrer Vielfalt eine grosse Eigenständigkeit aufweist.

Kultur wird oft mit urbanen Zentren in Verbindung gebracht, mit Städten wie Venedig oder München. Graubünden ist zwar ein Gebirgsland, befindet sich aber im kulturellen Spannungsfeld zwischen solchen nord- und südeuropäischen Städten. Entsprechend finden sich Einflüsse aus beiden Kulturkreisen. So gilt das Kloster Müstair, das heute zum Welterbe der UNESCO gehört, als Stiftung von Karl dem Grossen, dem fränkischen König und späteren römischen Kaiser. Umgekehrt macht sich auch der Einfluss des Südens bemerkbar, etwa in den vielen Palazzi.

Natur und Landschaft

Natur in Graubünden, das ist lebendige, harmonische Vielfalt: Gewaltige Felsmassive, zarte Blüten. Wildes Wasser, saftige Weiden. Mittendrin Steinbock und Schneehase, Orchidee und Enzian. Wo die Alpen den Rhythmus bestimmen, fühlt sich der Gast im Einklang mit sich und der Umgebung. Und das liegt nicht nur an der gesunden Bergluft. Entdecken Sie die schönsten Seiten der alpinen Naturlandschaft. Etwa auf einer unserer Panoramawanderungen. Oder im Schweizerischen Nationalpark, dem grössten Naturschutzgebiet der Schweiz. Geniessen Sie spektakuläre Aussichten und tauchen Sie ein in unsere Wasserwelten. In Graubünden lebt der Mythos Berg wie eh und je. Wir zeigen Ihnen seine schönsten Seiten.

Attraktionen

• Diavolezza
• Berninapass
• Alpen
• Caumasee
• Schweizerischer Nationalpark
• Parsenn
• Landwasserviadukt
• Stazerwald
• Bernina-Express
• Therme Vals
• Tomasee


Graubünden



Graubündnerin 1915

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