Glarus

GL / 1352 - Eintritt in die Schweizerische Eidgenossenschaft

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Glarus


          


Geschichte

Bronzezeitliche (13.-9. Jh. v. Chr.) Funde sind erste Belege menschlicher Anwesenheit im Glarnerland. Für die keltische Besiedlung (3. Jh. v. Chr.) sprechen Bodenfunde und Ortsbezeichnungen. So leitet sich der Name des Talflusses «Linth» vom keltischen «linta» ab, was die Geschmeidige oder Schlange, Drache bedeutet.

Bezirke

• Näfesl
• Niederurnen
• Mollis
• Netstal
• Ennenda
• Schwanden
• Bilten
• Oberurnen
• Linthal
• Luchsingen
• Mitlödi

Wirtschaft

In der Landwirtschaft überwiegt die Vieh - besonders die Milchwirtschaft. Hauptwirtschaftszweig ist die Industrie vor allem Textilindustrie Maschinen - und Apparatebau Holzverarbeitung und Baustoffindustrie. Daneben sind Elektrizitätsgewinnung durch Wasserkraftwerke und Fremdenverkehr wichtig.

Kultur

Egal ob jung oder alt, modern oder traditionell, das Glarnerland bietet ein abwechslungsreiches Kulturangebot. Das Programm zieht sich über Konzerte, Theater und Lesungen bis hin zu Jugendkultur im Holenstein und Musik-Openair vor dem Rathaus. Im Kunsthaus können immer wieder interessante Ausstellungen bewundert werden. Von grosser Bedeutung sind die Landesbibliothek und das Landesarchiv.

Natur und Landschaft

Der Kanton umfasst das Einzugsgebiet der Linth bis zum Walensee und die Linthebene westlich der Linth bis Bilten sowie den Kerenzerberg. Grosse Höhenunterschiede prägen das Bild des Glarnerlandes: Vom flachen Talboden auf 414 Meter Höhe steigt das Gelände bis auf über 3600 Meter (Tödi, 3\'614 m ü. M.). Diese Gegensätze widerspiegeln sich im Klima: Es wechselt innerhalb weniger Kilometer von mild am Walensee mit seiner südländischen Pflanzenwelt zu hochalpin auf den vergletscherten Berggipfeln; und bläst der Föhn durchs Tal, können Temperaturrekorde gemessen werden. Das Tal ist nur nach Norden zur Linthebene hin geöffnet.

Attraktionen

• Tödi
• Glärnisch
• Kerenzerberg
• Klöntalersee
• Oberseetal
• Kärpf
• Rautispitz
• Fronalpstock
• Sernftal
• Muttsee
• Limmerenseei


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